Chekle me ne!

25 Juni, 2009

Chekle me ne! (Diesmal auf der Indio-Sprache Buglé: „Guten Tag“)

So, bevor der Monat ganz um ist, gibt es jetzt nochmal einen Bericht über die letzten drei Wochen.

Wie im letzten Jahr im November schon berichtet, gibt es hoch in den dicht bewaldeten Wäldern Santa Fés eine von der Gemeinde St. Filipus und Jakobus in Herdecke finanzierte und von CEPAS errichtete Herberge, in der die von weit herkommenden Menschen für die Nacht einen Schutz vor Regen und wilden Tieren finden können. Diese Herberge ist aus Holz gebaut und wurde durch den ständigen Regen in diesem Gebiet sowie einer regelrechten Plage von Holzwürmern arg in Mitleidenschaft gezogen.

Die ersten zwei Wochen des Juni verbrachten wir also mit der Restauration der Herberge. Bretter mussten ausgewechselt und zugeschnitten, Stützen erneuert und das Dach ausgebessert und erweitert werden. Zusätzlich strichen wir das ganze Haus mit einem Mittel gegen die Holzwürmer.

Während der Arbeit lernten wir ein bisschen die Sprache der dort ansässigen indigenen Buglé. Darüber kamen wir auch ins Gespräch über den neuen Nationalpark, in welchem die Indios nun seit einigen Jahren leben. Der Park soll dem Schutz der einzigartigen Natur dort dienen. Was sich beim ersten Hören vernünftig anhört, ist in Wirklichkeit für die Menschen die in dem Gebiet leben, schlimm. Dass es bei dem neuen Nationalpark in erster Linie nicht um Naturschutz sondern um kommerzielle Zwecke geht, merkt man schon daran, dass die Naturschutzbehörde ANAM im Moment einen neuen Stützpunkt mitten im Park errichtet- über die neu hergerichtete Strasse durch den Park fährt nun mehrmals am Tag ein schwerer LKW, um Materialien für den Bau zu bringen. Was für die Bevölkerung dort jedoch ein grösseres Problem ist, ist die Tatsache, dass die ANAM die ansässigen Leute im Anbau ihrer Nahrungsmittel behindert- alles angeblich zum Schutz der Natur. (Anbauflächen dürfen nicht gerodet werden) Dass die Indios, die seit Jahrhunderten dort leben, die Natur nicht zerstören, lässt sich an der Artenvielfalt dieser Region erkennen. Ein Freund von uns sagte dazu treffend: „Das ist wie, als wollte der Schüler dem Lehrer etwas beibringen.“ Auch zum Bau ihrer einfachen Hütten benötigen die Menschen Holz. Selbst für umgestürzte Bäume verlangt die Behörde Geld- Geld, welches die Leute in dieser Gegend nicht besitzen und so weiterhin in ihren doch sehr bescheidenen Hütten hausen müssen. (In den Tagen, in denen wir dort waren, fand auch eine Demonstration, unter anderem gegen den Nationalpark, statt).

Regenwald

Hütte der Einheimischen

Die Arbeit dort ging jedoch recht leicht von der Hand, sodass wir auch noch Zeit hatten aus Holzresten einen Tisch und einige Hocker für die Herberge zu bauen. In den ersten fünf Tagen schafften wir es, drei der vorhandenen vier Schlafräume zu erneuern, sodass wir das Wochenende getrost in Santiago ausruhen konnten, um in der zweiten Woche den letzten Schlafraum sowie ein Vordach gegen Regen fertig stellen zu können. Ein Grund warum die Arbeiten so schnell voran gingen, könnte sein, dass wir von den Leuten vor Ort mit Bananen, Orangen und Mais versorgt wurden. (wir haben im Austausch natürlich auch Nahrungsmittel gegeben, nicht dass einer denkt wir würden denen, die schon wenig haben, die Haare vom Kopf essen 😉 )

Ein Schlafzimmer

In der lezten Woche gingen wir dann getrennte wege. Während Simon sich auf den Weg in die USA machte um eine Freundin zu besuchen, half Moritz bei den Leuten vom Radio (welches eng mit CEPAS zusammen arbeitet) mit.

Zum Thema Radio können wir noch berichten, dass wir in dem allmorgendlichen Programm „El Pulso“ von Radio Veraguas ein ca. 20 minütiges Interview über unsern Aufenthalt in Panama gegeben haben. Wir sind jetzt also zumindestens in Veraguas bekannt wie Popstars 😉

Nach Simons Kurzurlaub und Moritz Radioarbeit, ging es dann am Monatg für uns nocheinmal in die Comarca wo wir in Buenos Aires (dort verbrachten wir unseren ersten Monat) eine Nacht verbrachten um die Entwicklung einiger Projekte zu begutachten. Es hat uns wirklich sehr gewundert wie positiv sich ein Dorf innerhalb eines Jahres verändern kann. Am nächten Tag ging es dann, ausgerüstet mit frischem Brot aus der Bäckerei von Buenos Aires, weiter in die Berge von ALto Tolica, wo wir nocheinmal das Projekt der Schule und des Schulgartens sowie das Wasserleitungssystem angeschaut haben.

Indigene Bevölkerung aus Alto Tolica

Kinder in der Schule von A.T beim Essen

Nun verbleiben noch weniger als zwei Wochen, die wir in Panama geniessen dürfen, bevor es dann in die Heimat zurück zu Freunden und Familie geht.

Wir freuen uns natürlich schon auf Herdecke, jedoch der Abschied wird sicher nicht leicht…

Bis dahin

Muchos Saludos

Moritz & Simon

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Neuigkeiten

31 Mai, 2009

¡Muy buenos días!

Mit etwas Verspätung melden wir uns mal wieder! Entschuldigung dafür, das es so lange gedauert hat, aber es gab in letzter Zeit nicht ganz soviel Neues.

Nach dem letzten Artikel arbeiteten wir für einige Tage mit einem der Techniker für Landwirtschaft von CEPAS zusammen. Dadurch konnten wir ein wenig über dieses Thema lernen und gleichzeitig einige Dórfer kennenlernen. Wir halfen also mit der Machete Ackerland von Sträuchern und anderen Pflanzen zu reinigen. Dies ist eine Sache, auf die die Techniker von CEPAS viel Wert legen, da in Panam die Brandrodung weitverbreitet ist. Auf lange Sicht zerstören sich die Bauern aber ihre Felder mit dieser Wirtschaft, wenn man sich die Rauchtürme anguckt, die hier in der Trockenzeit täglich aufsteigen, merkt man, das hier noch viel Aufklärungsbedarf besteht. Weiterhin halfen wir bei der Anlegung von Terassen, um auch an Hängen anbauen zu können und bei der Aussaat von Mais und Tomaten.

Anlage eines Feldes für Gurken

An einem Tag der Arbeiten konnte Simon leider nicht teilnehmen, da er durch ein Fieber usser Gefecht gesetzt wurde. Moritz erwischte es dann am letzten Arbeitstag mit dem Techniker: Ein Biene stach ihm in die Stirn worauf in der folgenden Nacht sein Gesich soweit anschwoll, dass er morgens nicht mehr die Augen öffnen konnte. Die Nacht verbrachte er im Krankenhaus, einige Tage später waren wir dann aber wieder einsatzbereit um Freitags nach Panama-Stadt zu fahren und das abgeschlossene Projekt der Wasserleitung in Las Filipinas vorzustellen. Dies lief alles sehr gut- der zuständige Mitarbeiter der Botschaft zeigte sich angetan von unserem Projekt und war zufrieden mit unserer Arbeit.

Die Zeit in der Hauptstadt nutzten wir, um einige Freunde zu besuchen und natürlich ein bisschen zu feiern, bevor es am Montag wieder nach Santiago und am darauffolgenden Tag wieder aufs Land ging.

Auf Einladung des Priesters Niscasio aus Buenos Aires besuchten wir die Gemeinde Batata, hoch in den Bergen der Comarca, um dort beim Bau einer Kapelle mitzuhelfen. Von einer Familie wurde uns das Haus eines Sohnes zur Verfügung gestellt, der in diesen Tagen in der Stadt arbeitete.

"Unser" Haus

Batata in der Abenddämmerung

Die Arbeit an der Kapelle gestaltete sich, wie immer bei Arbeiten auf dem Land, als sehr schwierig, da natürlich alles wieder mühsam per Hand gemacht werden musste. So mussten beispielsweise einige Bretter längs gesägt werden, was ohne Stichsäge eine recht harte Arbeit ist.  Durch heftige Regengüsse, die jetzt zum Anfang der Regenzeit wieder verstärkt auftrten, liefen ausserdem die ausgehoben Gruben für die Fundamente voll. Doch mit der Unterstützung vieler Menschen aus dem Gebiet, waren das alles kleine Probleme. Simon hatte einmal Glück als er ein Brett von einem etwa 6 Minuten Fussweg entferntem Lager zur Baustelle trug. Als er das Brett an der Baustelle ablegte, fiel einem der Arbeiter auf, dass er auf dem Brett einen Skorpion spazieren geführt hatte.

IMG_1347

Bretter sägen

Am Wochenende waren wir dann bei Judith, einer Mitarbeiterin von CEPAS zum Essen eingeladen, wo durch Zufall auch am gleichen Tag die Briefwahlunterlagen zur Europawahl eintrafen. Zur allgemeinen Erheiterung übersetzten wir einige der Parteinamen auf  Spanisch und man fragte uns, was das für ein Quatsch ist, wer dort alles antritt.

In der letzten Woche halfen wir beim Transport der bei CEPAS eingelagerten Bienenstöcken sowie des bereits geernteten Honigs in das neue Haus, in dem nun die Abfüllung stattfinden soll. Ausserdem errichtetn wir einen Hochtank um einige ständige Trinkwasserversorgung zu gewährleisten, da es in unserem Stadtteil meist nur Nachts fliessend Wasser gibt.

Das war es dann für dieses Mal, jetzt gehts erstmal Mittag essen und morgen machen wir uns auf den Weg nach Sata Fe wo wir wieder bei der Instandsetzung derHerberge helfen (wir berichteten).

Hasta luego,

Simon & Moritz

P.S.: Wir haben die Kategorie „Song des Monats“ aktualisiert!

Hallo liebe Blogleser,

 

Nachdem wir uns nun gute zwei Wochen nicht gemeldet haben, gibt es jetzt dafür eine grosse Neuigkeit: Panama hat einen neuen Präsidenten! Wie ihr vielleicht schon aus „tagesschau“ oder der Zeitung entnommen habt, hat am 3. Juli der Oppositionsführer Ricardo Martinelli gewonnen. CEPAS stellte einige Wahlbeobachter, die Wahlen verliefen jedoch ruhig und ohne besondere Vorkommnisse.

Das Haus , in dem zukünftig die Abfüllung des Honigs aus den Projekten von CEPAS stattfinden soll ist nun so gut wie fertig. Wir strichen die vorletzte Woche das Haus von innen und aussen, Fenster und Türen wurden eingesetzt, die Fenster wurden ausserdem zum Schutz vor Einbrechern vergittert. Ein Foto vom fertigen Haus werden wir beim nächsten Mal nachliefern.

Am darauffolgendem Wochenende waren wir beim CEPAS-Techniker Armando für eingeladen: Am Abend wurde gegrillt und am nächsten Tag fuhren wir dann gemeinsam zum Pazifik an den Strand ins Oertchen Torio, wo wir dann über einem Feuer Fleisch grillten und Reis kochten.

Strand von Torio 

In der folgenden Woche halfen wir bei einem Wohnungsbauprojekt von CEPAS mit. Die Situation der Menschen in der Gemeinde Alto y Bala ist von grosser Armut gekennzeichnet- die Familien wohnen in ihren Hütten auf engstem Raum. Bei dem dortigen Projekt wurde für die Häuser die traditionelle Bauweise mit Lehm für die Wände beibehalten, jedoch wird ein Zementfussboden und ein vernünftiges Dach aus Wellblech gebaut. Unsere Aufgabe war es, bei der Herstellung der Zementfussböden behilflich zu sein. Wir schliefen und assen bei einer Familie, die uns sehr freundlich aufnahm. Die Sensation schlechthin war für die Kinder natürlich wie immer die Digitalkamera:

img_1284

Nachdem wir in der Gemeinde zwei Häuser mit Zementfussböden ausstatten konnten, tat uns ein verfrühtes Wochenede durch den 1. Mai (der auch hierzulande ein Feiertag ist) sehr gut, und wir konnten unsere Rücken vom vielen Zementmischen mit kurzen Schüppen  entspannen.  Am Wochenende erledigten wir dann wie immer unsere Einkäufe, doch diesmal liessen wir es uns nicht nehmen, bei einem Geschäft für Stickereien drei Kappen passend zu den letzten Tagen des Wahlkampfes aufzugeben. So konnten wir dann den Sonntag, an dem die Wahl stattfand, (wie es ausgegangen ist, wisst ihr ja schon vom Anfang des Artikels) mit unseren neuen Kappen mit der Aufschrift „R.C.P.- Batista Presidente“ eröffnen wir dann auch unsere Partei, die in der kommenden Wahlperiode den Erfolg nach Panama bringen soll. „R.C.P.“ bedeutet „rebuscate como puedes“ (für die Spanischkönner unter euch) und „Batista“ ist unser Chef Luis Batista, der Mitgründer unserer Spasspartei und gleichzeitig Präsidentschaftskanidat ist.

Am Montag nach den Wahlen, von den Hochrechnungen im Radio begleitet (bei denen unter anderem herauskam, dass unser Nachbar auch in ein Amt gewählt wurde), ging es dann nach „Las Filipinas“ wo wir uns die letzten Arbeiten an dem Wasserleitungssystem vorgenommen haben. Wir schraubten alle Wasserhähne in den Häusern an, die von nun an die Leute mit frischem und sauberem Trinkwasser versorgen wird.

img_1316Leider mussten wir auch eine fast ungewohnte Regenpause hinnehmen, da die Regenmonate wieder angefangen haben, und es einen Wolkenbruch gab, den wir seit fast fünf Monaten nicht mehr erlebt haben. Zum Glück konnten wir am selben Abend noch zurückfahren, da die Sonne alles wieder gut getrocknet hatte, und unser Jeep nicht im Schlamm stecken blieb.

Der Jeep fährt zurück 

So weit von uns. Wir hoffen, dass auch in Herdecke die Lage so entspannt ist wie hier.

Wie immer freuen wir uns über jegliche Kommentare.

Simon & Moritz

P.S.: Wir haben die Kategorie „Song des Monats“ aktualisiert

¡Ngiatore Maey!

19 April, 2009

(Was auf Ngöbe soviel bedeutet wie Guten Tag)

Liebe Blog-Freunde,

Nach nun einer sehr langen Wartezeit gibt es endlich mal wieder etwas Neues von uns. Es gab in den letzten Wochen sehr viel zu Arbeiten, deswegen sind wir nicht zum Schreiben geommen.

Das von uns mitorganisierte Projekt eines Wassersystems in dem Bergdorf „Las Filipinas“  stand in den Startlöchern. So hiess es also mal wieder den Rucksack gepackt und ab in die Berge. Nach „Las Filipinas“ sind es etwa drei Stunden fahrt, da der alte Weg überholt wurde und nun gut passierbar ist. Der Weg führt auf einem Bergkamm entlang von dem man nur zu Fuss in das Dorf hinabsteigen kann, was etwas eine dreiviertel Stunde dauert. So konnten die Materialien auch nur bis zu diesem Punkt transportiert werden (was schon reichlich schwer war, da ein LKW mit Vierradantrieb alles anliefern musste und dabei auch schon seine Schwierigkeiten hatte).  Die restliche Strecke ins Dorf  wurden die Materialien von den Dorfbewohnern getragen. So sah man eine lange Katte von Materialien, die sich den Berg hinab schlängelte, und wirklich jeder, der konnte, hat geholfen.

Blich auf Filipinas

Blich auf Filipinas

 Am schwierigsten war der Transport der drei grossen Tanks, die jeweils sechs Männer mit Hilfe von Bambusstangen die Engen Bergwege hinunter schlepten.

 

TAnktransport

TAnktransport

Wir selber halfen natürlich auch, soweit es mit unserem eigenen Gepäck noch möglich war. Weiterhin mussten wir zwei Kanister mit Trinkwasser sowie ausreichend Nahrung für eine Woche mitnehmen. Wir schliefen im Dorf in der Schule, welches das einzige Gebäude aus Stein im Dorf ist. Da zur Zeit noch Schulferien waren, konnten wir leider nur einen Klassenraum als Schlafraum beutzen. Das Kochen nahm uns eine Einheimische ab, die neben der Schule wohnte, da wir nicht wirklich Zeit und Praxis hatten um mit Brennholz zu kochen. Das Problem war leider, dass diese Frau weder Ahnung hatte wie man Spagetti noch Dosenfleisch zubereitete. Also mussten wir vor jeder Mahlzeit ersteinmal (meist mit Händen und Füssen) erklären, wie man die jeweilige Speise zubereitet. Die Verständigung auF spanisch war manchmal nur bedingt möglich, weil gerade die älteren Dorfbewohner nur ihre einheimische Sprache, das Ngöbe (gesprochen wie „Nobbe“) sprechen.

auch die Kleinsten helfen

auch die Kleinsten helfen

Die Arbeit begann nach einer kurzen Besprechung mit den Einheimischen über das Projekt am Dienstag morgen. Wir waren sehr positiv überrascht, wie viele Leute uns halfen. So fanden sich meist etwa 20  tatkräftige Männer aus dem Dorf ein, die uns zur Hilfe standen. Die ersten Tage waren sehr beschwerlich, da wir bis zur Quelle der neuen Wasserleitung ersteinmal 20 Minuten Aufstieg hinter uns bringen mussten. Von der Quelle aus wurden dann die ersten vier Tage Rohre verlegt. Eine Gruppe hackte den harten Boden auf und hob einen Graben aus, die zweite Gruppe legte das Rohrstück hinein und verklebte es mit dem vorigen und die dritte Gruppe füllte den Graben wieder. Dies hört sich recht simpel an, nur in der Parxis war es um einiges schwerer, da der Boden meist aus sehr grossen Steinbrocken bestand oder das Gelände so abschüssig war, dass man sich eher an ein Bergsteiger erinnert fühlte, der in einem Steilhang Rohre verbindet.

Im STeilhang

Im STeilhang

Verlegen der Tubos

Verlegen der Tubos

In den ersten Tagen kamen wir jedoch sehr rasch voran und konnten, als wir am Samstag aufbrachen, auf einen grossen Teil verlegter Leitung schauen. Der Rückweg war jedoch eine kleine Strapaze, da kein Auto von Cepas zur Verfügung stand.  So mussten wir vier Stunden durch die Berge zurückwandern, um an die nächstgelegene Strasse zu kommen wo alle zwei Stunden ein Pick up fährt bei dem wir bis zur Interamericana (die Strasse die durch ganz Panama geht, eigentlich von den USA bis Feuerland) mitfahren konnten, wo wir dann einen Bus bis Santiago nehmen konnten. So kamen wir hundemüde und durstig (da uns das Wasser ausgegangen war) abends in Santiago an.

auf dem Weg

auf dem Weg

 

Das Wochenende, oder das, was davon übrig war, verbrachten wir dann mit wäsche Waschen und ausruhen.

Den Montag arbeiteten wir dann wieder am unserm alten Projekt, dem Honighaus mit da eine weitere Reise nach Filipinas sich nicht gelohnt hätte, da am Donnerstag auf Grund der Osterwoche Arbeitsfrei war.

Dienstag und Mittwoch fuhren wir dann in verschiedene Projekte um deren Fortschritt zu besichtigen und Donnerstag abend ging es dann in einen verdienten Kurzurlaub auf dem „Land“ wo wir mit Manuel, dem Sohn unserer Gastmama die Tage bis Sonntag bei Schwimmen im Fluss, Baseball und Kuhtreiben eigentlich viel zu schnell verbrachten.

 Am letzten Montag arbeiteten wir dann wieder einen Tag am Honighaus, da der Zement für den Fussboden gemacht werden musste. Für uns hiess das acht Stunden schüppen.

Am Dienstag ging es dann nach Alto Tólica, wo am Mittwoch die Eröffnung der Schule stattfand. Zu diesem Anlass war ein Vertreter des Bildungsministeriums gekommen sowie auch einige Mitarbeiter von CEPAS.

 

Die neue Schule

Die neue Schule

Am Nachmittag ging es dann weiter nach Las Filipinas um an der Wasserleitung weiterzuarbeiten. CEPAS hatte einen Maurer organisiert, der während unserer Abwesenheit schon weitergearbeitet hatte. Der Hauptteil unserer Arbeit bestand darin ,die zwei nötigen Brückenkonstruktionen für die Wasserleitung zu bauen. Diese sind wichtig, da zweimal ein Tal überquert werden muss, welches ansonsten den Druck von der Leitung nehmen würde.

Seit letzten Freitag sind wir in Santiago- entspannen und vielleicht auch das ein oder andere Bierchen trinken.

In diesem Sinne, hasta luego

 

Moritz und Simon

zwei Schatten in der Hitze

zwei Schatten in der Hitze

¡Buenas!
Nach diesmal nur einer Woche melden wir uns nun schon wieder. Die vergangene Woche waren wir wieder in der Gemeinde Hacha-Limon, worum es dabei geht, könnt ihr in unserem lezten Artikel nachlesen.
Nachdem nun schon ein Grossteil der Fundamente ausgehoben wurde, konnten wir nun mit dem Errichten der Säulen, die das Dach tragen sollen beginnen. Wir benutzten hierfür grosse Wasserrohre als Form und füllten diese dann mit Beton. Da die Sonne in diesen Tagen mal wieder gnadenlos mit uns war, gestaltete sich die Arbeit als sehr mühselig, die saftigen Arbeitszeiten von 7 Uhr morgens bis 17 Uhr abends (halbe Stunde Mittagspause) taten ihr übriges.
Abends fielen wir jedoch nicht ins Bett sondern gingen des nachts zweimal mit einigen Jugendlichen zu einem etwas entfernten Fluss Ganelen fangen. Dies muss man bei Naht machen, da dies die Zeit ist, in der die Garnelen aus ihren Verstecken kommen. Man nimmt nun einen Bambusstock, an dem vorne eine angespitzte Gabel mit einem Draht befestigt wird. Mit ein wenig Geduld und etwas Übung kann man damit dann die Garnelen aufspiessen.

So, hier nun die versprochenen Fotos:

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 Bewaffnet mit Zollstock, Winkel, Massband etc. mussten wir zu einigen Baustellen erst einmal eine halbe Stunde laufen

 

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Garnelen fischen im Fluss

--

Das Zimmer, welches uns von der Familie, bei der wir lebten, gegeben wurde

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Die vier jüngsten Kinder der Familie

simon trabajando

Befüllen der Formen für die Säulen

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Eine der Baustellen

haus hacha

Das Haus, in dem wir gewohnt haben, links der Pick-Up von CEPAS

Das Neueste

16 März, 2009

Liebe Leserinnen und Leser, ( Die, die nicht lesen, sondern nur zum Bilder gucken gekommen sind, werden nicht begrüsst- dazu später mehr.)

Nach unserem Urlaub ging es erst einmal für eine Woche weiter auf unserer Baustelle. Wie immer gab es viel zu tun, aber es macht Spass zu sehen, wie nach jedem anstrengenden Tag das Haus weiter wächst. Stellenweise wird im Moment schon das Dach auf das Haus gesetzt und auch von innen sieht es nach dem Verputzen schon ganz gut aus.

Am Donnerstag fuhr Simon dann mit seinen Eltern nach Panama-Stadt, um sie zum Flughafen zu bringen und um Svenja abzuholen, welche nach nur vier Monaten so viel Sehnsucht nach Panama hatte, dass sie nun wieder hier ist. Dieses Mal aber nicht zum Arbeiten- nur Urlaub. Am Freitag abend luden wir also Mitarbeiter von CEPAS und Freunde zu uns nach Hause ein, um das Wiedersehen zu feiern. Es war eine rundum gelungene Feier. Es wurden natürlich auch viele Fotos gemacht, leider ist die Kamera einem Kind eines CEPAS-Mitarbeiters hingefallen und sie war danach nicht mehr zu gebrauchen. (Deshalb gibt es in diesem Artikel keine Fotos; auf der Kamera war aber noch Garantie und sie ist ab morgen wieder einsatzbereit, beim nächsten Mal gibts dann wieder was auf die Augen)

Am Montag gab es dann mal wieder einen Auftrag auf dem Land. Es ging darum, in einer der ärmsten Communidades, Gemeinden, die Vermessungen und ersten Arbeiten für 11 Häuser und 2 Küchen, zu erledigen. Mit unserer bisherigen Praxis konnten wir hier natürlich gut helfen. So fuhren wir mit dem Ingenieur Lorenzo Guter Dinge mit dem Jeep aufs Land. Die „Strasse“ wurde immer schlechter bis dann an einem Fluss der Rückschlag kam: Da es entgegen der Tatsache, dass es im Sommer normalerweise nicht regnet, (Hier ist gerade Sommer bzw. Trockenzeit) doch zu Regengüssen gekommen war, war der Fluss zu hoch, um ihn mit dem Pick-Up durchqueren zu können. Das war natürlich schlecht mit Beuteln voller Lebensmitteln- unsere Wochenration- auf der Ladefläche. Aber es half natürlich nichts: Reis, Dosenfleisch, Dosengemüse auf die Rucksäcke verteilen, Hose hochkrempeln, bis zur Hüfte im Wasser stehen und dann ab die Post.  Wir waren dann aber doch sehr froh, als wir nach eineinhalb Stunden Marsches mit schwerem Gepäck in der panamaischen Mittagssonne bei der Familie, die uns für die Woche aufnehmen sollte, ankamen.

Die Familie bewohnte mit sieben Personen eine kleine Lehmhütte, woraus kurzerhand zehn Personen wurden, als wir dor unser Lager bezogen. Die Gemeinde, welche Limon Hacha, hiess, darf man sich nicht wie ein Dorf vorstellen auf eine Strecke von ungefähr einer dreiviertel Stunde Fussmarsch verstecken sich immer mal wieder in der hügeligen Landschaft Lehmhäuschen. Bewaffnet mit Schnur Wasserwaage etc, gingen wir dann von Haus zu Haus, massen die Flächen und gruben zusammen mit den Leuten schon die ersten Fundamente. Am Freitag wurden wir dann wieder abgeholt, der Fluss war in der Zwischenzeit wieder niedriger geworden, so dass wir fast direkt am Haus abgeholt werden konnten. Nach dieser Woche fielen wir abends natürlich ins Bett. Den gestrigen Samstag verbrachten wir dann mit Einkäufen und Wäsche waschen. Am Abend gingen wir dann ins brandneue Baseball-Stadion von Santiago. Zusammen mit einem Freund von CEPAS und unserem Papá de Panamá, José, sahen wir ein unterhaltsames Spiel, welches die Lokalmatadore, die Indios aus Veraguas gegen das Gästeteam aus Colón 2:1 gewannen.

Heute morgen halfen wir José dann auf seiner Kuhweide die Rinder zusammenzutreiben und mit einem Mittle gegen Zecken einzusprühen. Natürlich stilecht auf dem Pferd.

So, Das wäre es dann für heute… Ach ja, nachdem wir es letzten Monat vergessen haben, haben wir die Rubrik „Song des Monats“ aktualisiert. Und noch eine Sache: Wir freuen uns natürlich auch sehr über Feedback, Kommentare oder auch Fragen…

Morgen geht es dann wieder nach Limon Hacha, weiterarbeiten.

Bis in zwei Wochen,

 

Moritz und Simon

Einen wunderschönen guten Tag,

Wir sind gut erholt von den Ferien wieder in den Alltag hinein verschwunden, möchten euch jedoch noch, bevor wir wieder von unser Arbeit berichten, auch die schönen und erholsamen Tage mit unseren Eltern nicht verschweigen.

Da die Eltern von Moritz nur zwei Wochen Zeit hatten, das Land Panama zu entdecken und lieben zu lernen stand ein straffes und umfangreiches Programm, welches von uns vorbereitet wurde, fest.

Vor der Ankunft unserer Eltern hatten wir freitags jedoch noch einen Termin bei der deutschen Botschaft in Panama. Nach dreimonatigem Kontakt, in dem wir die Botschaft von der Wichtigkeit einer Trinkwasseranlage im Bergdorf Las Filipinas überzeugen konnten, erklärte sich die Botschaft bereit, das Projekt mit rund 8000 Dollar zu unterstützen und somit die Materialkosten zu finanzieren. An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank für den unkomplizierten Kontakt!

Nach der Ankunft am Flughafen in Panama wurden alle möglichen touristischen Attraktionen der Hauptstadt mit den Taxis erkundet. So wurden unter anderem der alte Stadtkern (welcher vom Pirat Henry Morgan zerstört wurde), der Panama Kanal samt Schleuse wie auch das Haus des Präsidenten besucht. (Das Haus des Präsidenten ist natürlich nicht für jederman zugänglich und wir kamen auch nur über Kontakte dort hinein. ;-)Aber die braucht man in Panama eh immer) Im Haus des Präsidenten bekamen wir eine kompetente Führung einer Cousine desselbigen. Beim Präsidenten

Die Gruppe der Herdecker im Empfangsraum des Präsidenten

Nach diesen drei Tagen ging es dann per Bus Richtung Santiago, wo wir unseren Eltern die Stadt, unser Häuschen und die Mitarbeiter von Cepas zeigten.  Dann ging es auch schon wieder los  Richtung Norden nach Santa Fe.  Dort machten wir eine Wanderung zu einer Herberge, wo wir bereits einige Tage gearbeitet hatten. Dies gestaltete sich jedoch als sehr schwer, da durch starke Regenfälle viele Schlammlawinen auf den Wegen waren. Wir erreichten unser Ziel jedoch nach 4 Stunden Weg unbeschadet und konnten den Eltern dieses Projekt zeigen. Zurück ging es dann auf besonderen Wunsch der Mütter mit einem Pick up auf der Ladefläche, welche auf dem Rückweg von weiter entfernten Dörfen uns bereitwillig mitnahmen.

simon-069Frohenmutes Richtung Urwald

Abends in Santiago angekommen stand dann jedoch nicht Ausruhen, sonder Fiesta auf dem Programm. CEPAS hate zum Empfang der deutschen Eltern und zur Verabschiedung von Franziska ein kleines Fest mit live Musik und Tanz vorbereitet. Dies wurde dann auch mit deutscher Hilfe ein voller Erfolg und die Eltern hatten sich am nächsten Tag ein wenig Ruhe verdient und konnten in der Stadt bummeln.

Am nächsten Morgen wurden wir dann von einem Fahrer abgeholt der uns eine Pferdezucht in der Nähe von Santiago zeigte und anschliessend in ein Ferienhaus am Playa Blanca brachte. Dieses Luxushaus hatte uns ein befreundeter Padre aus El Bale organisiert, da er den Eigentümer kennt. Also hatten wir wieder einmal grosses Glück, dass unserer Kontakte uns diesen Aufenthalt ermöglichten. In diesem Haus wurden dann zwei Tage lang die Seelen baumeln gelassen um sich dabei den ein oder anderern Sonnenbrand einzufangen.

simon-173¡Pura Vida! (würde man in Costa Rica sagen)

Von diesem sonnigen Stranderlebnis machten wir uns dann wieder Richtung Santiago auf , wo die Familie Geisel das fehlende Familienmitglied Julian einsammeln konnte und einige der mitgebrachten, typisch deutschen Geschenke verteilt werden konnten.

Am nächsten Tag ging es dann von Santiago mit dem Bus Richtung Volcan, der höchste Berg Panamas. An diesem sehr windigen und etwas kühleren Ort wurden dann Wandertouren zum nahegelgen Badesee und in den Nationalpark unternommen bevor die zwei Wochen Ferien, die wir uns genommen hatten, auch schon wieder um waren und Familie Bönte wieder Richtung Heimat aufbrachen.

simon-186kleiner Trampelpfad hinauf in den Nationalpark „La Amistad“

Da Familie Geisel noch zwei Wochen länger Urlaub hatte, konnten die Feiertage nach dem Wochende noch zum Karnaval feiern genutzt werden. Hier wurde wir jedoch nicht wie erwartet von „Jecken“ mit „Kamelle“ begrüsst, sondern mit Wasser aus riesigen Tankwagen und Werbegeschenken von Politikern. Karneval bedeutet hier vier Tage Ausnahmezustand, viel Musik, viel Bier und vor allen Dingen vier Tage Wasserschlacht. So wurde das etwas andere Karnaval mit vielen unfreiwilligen Erfrischungen zu einem Erfolg.

simon-215„Carnavales“ in Ocú

Mit dieser einmaligen Zeit im Rücken können wir dann morgen wieder frisch an unsere Arbeit gehen.

So weit von unseren Betriebsferien. Wir hoffen ihr bleibt uns treu.

Simon & Moritz

So, und jetzt fällt mir auf, dass wir voll vergessen haben, zu schreiben, was wir die zwei Wochen vor den Ferien gemacht haben- das ist aber schnell erzählt: Wir arbeiteten die gesamte Zeit auf der Baustelle des neuen Honighauses (siehe auch aktuelles Panama-Info). auch in dieser Woche arbeiteten wir wieder dort. img_0983

Hier ein aktuelles Foto von heute morgen, ganz frisch. Vorsicht, heiss!

BETRIEBSFERIEN

6 Februar, 2009

¡Buenos dias!

Nach zwei Wochen sollte jetzt eigentlich der neue Bericht erscheinen, da wir aber in Panama-Stadt sind und man im Internetcafé nicht wirklich viel Zeit und Musse zum Schreiben findet, vertrösten wir euch für einige Tage, da wir jetzt erstmal Urlaub mit unseren Eltern machen. Beim nächsten Mal gibts dann aber auch den neuen „Song des Monats“ und einen extra-ausführlichen Bericht! Versprochen!

Bis dahin lasst es euch gut gehen!

Moritz

25 Januar, 2009

¡Buenas!

Hier gibt es mal wieder einen Bericht, was wir in den letzten zwei Wochen gemacht haben.

Nachdem Montags ein Feiertag war („Tag der gefallenen Helden“) besuchten wir von Dienstag bis Donnerstag eine Orangenplantage, ca. eine Autostunde von Santiago entfernt. Hier informierten wir uns über die gesamten Prozesse die auf so einer Plantage ablaufen. Ziel des Besuches war ausser unserer Neugier auch die Idee, ein Orangenprojekt in den Bergdörfern der Comarca oder Veraguas durchzuführen.

Bei der ersten Besichtigung der Plantage von der Ladefläche eines Pick-Ups aus, wurde uns dann aber schnell klar, dass ein ähnliches Projekt von CEPAS deutlich kleiner ausfallen würde, da die Fläche der Plantage riesige 250 Hektar beträgt- Orangenbäume soweit das Auge reicht. In den folgenden 2 Tagen lernten wir dann auch von der Aussaat über die Veredelung bis hin zur effizienten Beschneidung der Bäume vieles darüber, wie eine grosse, kommerzielle Plantage funktioniert.

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Die Baumschule

Am Donnerstag kehrten wir dann nach Santiago zurück und am Freitag beendeten wir dann die Ausschachtungsarbeiten für das neue Honighaus. Das Wochenende hatten wir frei, bevor es dann Montags wieder richtig losging. Mithilfe eines Maurers gossen wir dann die Fundamente und bauten die Eisenkonstruktion, welche in die Fundamente und Säulen eigegossen werden. Die Arbeit war doch recht ermüdend weil die Sonne unerbittlich mit 35 Grad schien. Bis Freitag mauerten wir auch die ersten Reihen Steine, was einer der schwierigsten Teile ist, weil sehr genau gearbeitet werden muss. Da keine Maschine vorhanden war, mussten wir den gesamten Beton von Hand mischen, was natürlich auch manchmal recht mühselig war.

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2009, die Erste

11 Januar, 2009

¡Hola!

So, hier also der erste Bericht im Jahr 2009 und seit einer Woche auch in der zweiten Halbzeit unseres Aufenthaltes in Panama.

Dann werde ich einfach mal im alten Jahr anfangen. Sylvester. Bis zum 31. wussten wir nicht, was wir abends machen werden. Das änderte sich dann aber innerhalb von wenigen Stunden, sodass wir schliesslich auf drei Sylvesterfeiern gleichzeitig eingeladen waren. Am Ende schafften wir es auch tatsächlich, alle drei Feiern in der Nacht abzuklappern, bevor wir um halb sieben morgens nach Hause kamen.

Sylvester

Sylvester bei Familie Perez

Den folgenden Tag verbrachten wir aber nicht mit Schlafen, sondern fuhren mit einigen Freunden aus Santiago an den nahegelegen Fluss zum Schwimmen.

Da wir mit den Feiertagen Glück hatten, folgte noch ein Wochenende, das wir dazu nutzten, zu Simons Bruder Julian, der in Panama für sein Studium arbeitet, zu besuchen. Von der Naturschutzbehörde hat er ein ungenutztes Häuslein direkt am Strand zur Verfügung gestellt bekommen, in dem wir dann auch wohnen durften. So nutzten wir das Wochenende mit Baden, Surfen und etwas Entspannen.

Nachdem wir am Montag zurückgekehrt waren, ging es Dienstag dann auch schon wieder an das Ausschachten für die Fundamente des neuen Honighauses, was bei der grossen Hitze teilweise doch sehr an die Konsistenz ging. Die steinige Erde erleichterte die Arbeit auch nicht gerade. Trotzdem schafften wir es, noch bis Freitag die Ausschachtungsarbeiten fertigzustellen. Gestern, am Samstag, hatten wir dann frei, da wir eigtl. damit gerechnet hatte, erst dann fertig zu sein. (Fotos folgen)

So, das ist alo der Stand der Dinge, wir melden uns in ein paar Tagen wieder,

Simon & Moritz