Neuigkeiten
31 Mai, 2009
¡Muy buenos días!
Mit etwas Verspätung melden wir uns mal wieder! Entschuldigung dafür, das es so lange gedauert hat, aber es gab in letzter Zeit nicht ganz soviel Neues.
Nach dem letzten Artikel arbeiteten wir für einige Tage mit einem der Techniker für Landwirtschaft von CEPAS zusammen. Dadurch konnten wir ein wenig über dieses Thema lernen und gleichzeitig einige Dórfer kennenlernen. Wir halfen also mit der Machete Ackerland von Sträuchern und anderen Pflanzen zu reinigen. Dies ist eine Sache, auf die die Techniker von CEPAS viel Wert legen, da in Panam die Brandrodung weitverbreitet ist. Auf lange Sicht zerstören sich die Bauern aber ihre Felder mit dieser Wirtschaft, wenn man sich die Rauchtürme anguckt, die hier in der Trockenzeit täglich aufsteigen, merkt man, das hier noch viel Aufklärungsbedarf besteht. Weiterhin halfen wir bei der Anlegung von Terassen, um auch an Hängen anbauen zu können und bei der Aussaat von Mais und Tomaten.

An einem Tag der Arbeiten konnte Simon leider nicht teilnehmen, da er durch ein Fieber usser Gefecht gesetzt wurde. Moritz erwischte es dann am letzten Arbeitstag mit dem Techniker: Ein Biene stach ihm in die Stirn worauf in der folgenden Nacht sein Gesich soweit anschwoll, dass er morgens nicht mehr die Augen öffnen konnte. Die Nacht verbrachte er im Krankenhaus, einige Tage später waren wir dann aber wieder einsatzbereit um Freitags nach Panama-Stadt zu fahren und das abgeschlossene Projekt der Wasserleitung in Las Filipinas vorzustellen. Dies lief alles sehr gut- der zuständige Mitarbeiter der Botschaft zeigte sich angetan von unserem Projekt und war zufrieden mit unserer Arbeit.
Die Zeit in der Hauptstadt nutzten wir, um einige Freunde zu besuchen und natürlich ein bisschen zu feiern, bevor es am Montag wieder nach Santiago und am darauffolgenden Tag wieder aufs Land ging.
Auf Einladung des Priesters Niscasio aus Buenos Aires besuchten wir die Gemeinde Batata, hoch in den Bergen der Comarca, um dort beim Bau einer Kapelle mitzuhelfen. Von einer Familie wurde uns das Haus eines Sohnes zur Verfügung gestellt, der in diesen Tagen in der Stadt arbeitete.


Die Arbeit an der Kapelle gestaltete sich, wie immer bei Arbeiten auf dem Land, als sehr schwierig, da natürlich alles wieder mühsam per Hand gemacht werden musste. So mussten beispielsweise einige Bretter längs gesägt werden, was ohne Stichsäge eine recht harte Arbeit ist. Durch heftige Regengüsse, die jetzt zum Anfang der Regenzeit wieder verstärkt auftrten, liefen ausserdem die ausgehoben Gruben für die Fundamente voll. Doch mit der Unterstützung vieler Menschen aus dem Gebiet, waren das alles kleine Probleme. Simon hatte einmal Glück als er ein Brett von einem etwa 6 Minuten Fussweg entferntem Lager zur Baustelle trug. Als er das Brett an der Baustelle ablegte, fiel einem der Arbeiter auf, dass er auf dem Brett einen Skorpion spazieren geführt hatte.


Am Wochenende waren wir dann bei Judith, einer Mitarbeiterin von CEPAS zum Essen eingeladen, wo durch Zufall auch am gleichen Tag die Briefwahlunterlagen zur Europawahl eintrafen. Zur allgemeinen Erheiterung übersetzten wir einige der Parteinamen auf Spanisch und man fragte uns, was das für ein Quatsch ist, wer dort alles antritt.
In der letzten Woche halfen wir beim Transport der bei CEPAS eingelagerten Bienenstöcken sowie des bereits geernteten Honigs in das neue Haus, in dem nun die Abfüllung stattfinden soll. Ausserdem errichtetn wir einen Hochtank um einige ständige Trinkwasserversorgung zu gewährleisten, da es in unserem Stadtteil meist nur Nachts fliessend Wasser gibt.
Das war es dann für dieses Mal, jetzt gehts erstmal Mittag essen und morgen machen wir uns auf den Weg nach Sata Fe wo wir wieder bei der Instandsetzung derHerberge helfen (wir berichteten).
Hasta luego,
Simon & Moritz
P.S.: Wir haben die Kategorie „Song des Monats“ aktualisiert!