¡Buenas!
Hier gibt es mal wieder einen Bericht, was wir in den letzten zwei Wochen gemacht haben.
Nachdem Montags ein Feiertag war („Tag der gefallenen Helden“) besuchten wir von Dienstag bis Donnerstag eine Orangenplantage, ca. eine Autostunde von Santiago entfernt. Hier informierten wir uns über die gesamten Prozesse die auf so einer Plantage ablaufen. Ziel des Besuches war ausser unserer Neugier auch die Idee, ein Orangenprojekt in den Bergdörfern der Comarca oder Veraguas durchzuführen.
Bei der ersten Besichtigung der Plantage von der Ladefläche eines Pick-Ups aus, wurde uns dann aber schnell klar, dass ein ähnliches Projekt von CEPAS deutlich kleiner ausfallen würde, da die Fläche der Plantage riesige 250 Hektar beträgt- Orangenbäume soweit das Auge reicht. In den folgenden 2 Tagen lernten wir dann auch von der Aussaat über die Veredelung bis hin zur effizienten Beschneidung der Bäume vieles darüber, wie eine grosse, kommerzielle Plantage funktioniert.

Die Baumschule
Am Donnerstag kehrten wir dann nach Santiago zurück und am Freitag beendeten wir dann die Ausschachtungsarbeiten für das neue Honighaus. Das Wochenende hatten wir frei, bevor es dann Montags wieder richtig losging. Mithilfe eines Maurers gossen wir dann die Fundamente und bauten die Eisenkonstruktion, welche in die Fundamente und Säulen eigegossen werden. Die Arbeit war doch recht ermüdend weil die Sonne unerbittlich mit 35 Grad schien. Bis Freitag mauerten wir auch die ersten Reihen Steine, was einer der schwierigsten Teile ist, weil sehr genau gearbeitet werden muss. Da keine Maschine vorhanden war, mussten wir den gesamten Beton von Hand mischen, was natürlich auch manchmal recht mühselig war.

2009, die Erste
11 Januar, 2009
¡Hola!
So, hier also der erste Bericht im Jahr 2009 und seit einer Woche auch in der zweiten Halbzeit unseres Aufenthaltes in Panama.
Dann werde ich einfach mal im alten Jahr anfangen. Sylvester. Bis zum 31. wussten wir nicht, was wir abends machen werden. Das änderte sich dann aber innerhalb von wenigen Stunden, sodass wir schliesslich auf drei Sylvesterfeiern gleichzeitig eingeladen waren. Am Ende schafften wir es auch tatsächlich, alle drei Feiern in der Nacht abzuklappern, bevor wir um halb sieben morgens nach Hause kamen.

Sylvester bei Familie Perez
Den folgenden Tag verbrachten wir aber nicht mit Schlafen, sondern fuhren mit einigen Freunden aus Santiago an den nahegelegen Fluss zum Schwimmen.
Da wir mit den Feiertagen Glück hatten, folgte noch ein Wochenende, das wir dazu nutzten, zu Simons Bruder Julian, der in Panama für sein Studium arbeitet, zu besuchen. Von der Naturschutzbehörde hat er ein ungenutztes Häuslein direkt am Strand zur Verfügung gestellt bekommen, in dem wir dann auch wohnen durften. So nutzten wir das Wochenende mit Baden, Surfen und etwas Entspannen.
Nachdem wir am Montag zurückgekehrt waren, ging es Dienstag dann auch schon wieder an das Ausschachten für die Fundamente des neuen Honighauses, was bei der grossen Hitze teilweise doch sehr an die Konsistenz ging. Die steinige Erde erleichterte die Arbeit auch nicht gerade. Trotzdem schafften wir es, noch bis Freitag die Ausschachtungsarbeiten fertigzustellen. Gestern, am Samstag, hatten wir dann frei, da wir eigtl. damit gerechnet hatte, erst dann fertig zu sein. (Fotos folgen)
So, das ist alo der Stand der Dinge, wir melden uns in ein paar Tagen wieder,
Simon & Moritz