Calobre III

2 November, 2008

¡Buenas!

Nach genau zwei Wochen gibt es jetzt mal wieder ein Lebenszeichen von uns, nachdem wir zum vorläufig letztem Mal für zwei Wochen in Calobre auf der Baustelle des Speisessaals für die Kinder der Umgebung waren.

Ehrlich gesagt, so besonders viel gibt es dieses Mal gar nicht zu berichten. So wurden in den letzten zwei Wochen die Mauern hochgezogen sowie die Eckpfeiler und Rahmen für Fenster und Türen gegossen. So können in der nächsten Woche dann von einer Firma die Stromkabel und Wasserleitungen verlegt werden, dann das Dach drauf und (fast) fertig.

Nach einigen Tagen auf der Baustelle musste Moritz für drei Tage ausssetzen, da  er eine Entzündung im Ohr hatte. Darufhin suchte er dann das örtliche Centro de Salud, das Gesundheitszentrum, auf, wo er dann für 1 Dollar Behandlung und 45 cent für Ohrentropfen und Schmerztabletten im Vergleich zu deutschen Verhältnissen gut davongekommen ist.

Während der Arbeit war es oft sehr lustig, doch auch so manches Mal muss man sich ziemlich zusammenreissen bei der Hitze zu arbeiten. Hier nochmal ein Foto von den Leuten der Baustelle

 

Da wir in der Nähe der örtlichen Kneipe gewohnt haben, ist uns eine Sache echt sehr stark aufgefallen: Einige der Campesinos fanden sich schon ab 12 Uhr zum trinken ein wo sie dann bis zum Nachmittag fröhlich zechten. Bei einigen Gesprächen mit Leuten über dieses Problem, wurde uns gesagt, dass dies auf dem Land in manchen Familien leider schon ein grosses Problem darstelle und oft die Frauen das Geld für die Familien verdienen müssen, da die Ehemänner ihren Anteil fast komplett, man kann es nicht anders sagen, versaufen. Man muss aber dazu sagen, dass der Grossteil der schon aus ordentlichen Menschen besteht, die hart arbeiten und gut für ihre Familie sorgen.

Am letzten Tag unseres Aufenthalts nahmen wir uns dann nochmal frei um uns von unserem Hausherrn Checho seine Finca zeigen zu lassen, die er zusammen mit seinen Geschwistern bewirtschaftet. Eine Finca ist in diesem Falle übrigens kein Landhaus auf Mallorca, sondern einfach ein Sammelbegriff für Felder, Kuhweide etc.

So zeigte er uns seine Kühe und die Felder, auf denen im Sommer Wassermelonen angebaut werden.

  Jetzt sind wir wieder in Santiago um morgen den Unabhängigeitstag mitkriegen zu können. Dienstag geht es dann für ein Paar Tage nach Alto Tolica, wo wir den Speisesaal der Schule ausbessern werden.

 

Bis dahin,

 

Simon & Moritz

Eine Antwort zu “Calobre III”

  1. babsi sagte

    heyho ihr beiden:)

    da habt ihr ja schon schön gebaut;)
    macht weiter so..
    an moritz: ganz liebe grüße von den wös.haben denen deinen brief vorgelesen.haben sich alle sehr gefreut.ganz viele kamen auch zu uns und meinten:“hoffentlich kommt er wieder“…;)aber davon gehen wir ja stark aus:)

    ganz liebe grüße auch von mir, auch an franzi!
    babsi

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